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Parsiras-Bergbeizli soll gerettet werden

Um die geschlossene Bergbeiz Parsiras auf dem Heinzenberg zu retten, wurde ein Verein gegründet. Nun ist man auf der Suche nach Genossenschaftern.

Südostschweiz
Montag, 20. Juli 2020, 14:05 Uhr Wiedereröffnung im Herbst?
Soll im Herbst wiedereröffnet werden: Die Bergbeiz Parsiras auf dem Heinzenberg.
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Seit mehr als einem Jahr ist das Bergbeizli Parsiras am Heinzenberg geschlossen. Das beliebte Bergrestaurant liegt in der Mitte des Heinzenbergs, attraktiv für Biker, Wintersportler, Wanderer und Nichtwanderer, wie es in einer Mitteilung des Vereins «Zäma fürs Parsiras» heisst. Es war beliebt bei Naturbegeisterten und Familien und fehlt Einheimischen und Gästen als Treffpunkt. Gemäss Hansjürg Gredig, Präsident des Vereins «Zäma fürs Parsiras», soll es für die Region gerettet und wiedereröffnet werden: «Das Parsiras hat eine zentrale Funktion für den Tourismus. Wir versuchen alles, um es zu erhalten und sind dankbar für jede Unterstützung».

Nun hat der Verein online eine breit angelegte Rettungsaktion zur Wiedereröffnung des Bergrestaurants lanciert. Einheimische und Gäste werden aufgerufen, eine Wiedereröffnung mit Zeichnung von Genossenschaftsanteilen zu unterstützen. Bis Ende August soll ein Genossenschaftskapital von 500‘000 Franken generiert werden, damit eine Wiedereröffnung im Winter realisiert werden kann. Auch wenn dem Verein bewusst ist, dass das Ziel ambitiös ist, stimmen erste Reaktionen aus der Bevölkerung zuversichtlich.

Pascale Steiner, Vize-Gemeindepräsidentin von Cazis, unterstreicht in der Mitteilung ihre Unterstützung für das Projekt: «Für eine Region, die Wert auf sanften Tourismus legt, hat dieser Ort eine sehr grosse Bedeutung. Der Vorstand der Gemeinde Cazis steht zu 100 Prozent hinter diesem Projekt. Lasst uns gemeinsam das Parsiras retten.»

Kommt das nötige Eigenkapital nicht zustande, werden die einbezahlten Beträge bis Ende Jahr zurückerstattet, sodass für niemanden, der unterstützen möchte, ein Verlustrisiko besteht. Alle weiteren Informationen finden sich auf www.jetzt-parsiras-retten.ch. (dje)

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