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Jetzt wird gesegnet

Am Sonntag, dem 20. September, wird die sanierte Pfarrkirche in Brigels-Dorf in Anwesenheit vom Apostolischen Administrator, Bischof Peter Bürcher und in Beisein der Pfarreimitglieder und geladenen Gäste gesegnet und feierlich bezogen.

Südostschweiz
Sonntag, 20. September 2020, 08:00 Uhr Pfarrkirche Brigels
Katholische Kirche Brigels
Die katholische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Brigels wurde saniert. Am Sonntag wird sie gesegnet.
ARCHIV

Ein wichtiger Tag für die ganze Pfarreigemeinschaft. Insbesondere auch für die beauftragte Baukommission, welche mit grossem Einsatz seit dem Jahre 2016 die Finanzierung und Renovation der Kirche vorbereitet und ab Ostern 2020 die Sanierungsarbeiten begleitet hat. Am Sonntag kann die neue Kirche gesegnet und bezogen werden.

Die Baukommission sei sehr erfreut über den speditiven und unfallfreien Verlauf der Bauarbeiten, heisst es in einer Medienmitteilung. Die aktive Unterstützung der Dorfbevölkerung und zahlreichen Personen aus nah und fern in Zusammenhang mit eigenen Aktionen zur Mitfinanzierung des Projekts ist sehr erfreulich und hilfreich.

Eröffnet wurde die Reihe dieser Aktionen Ende 2017 mit dem symbolischen Verkauf der 189 Fenstergläser der Südfassade der Kirche. Ende 2018 folgte ein gemeinsames Benefizkonzert mit der Beteiligung der Musikgesellschaft Brigels, des Männerchors und des Kirchenchors Brigels. Am Silvestermarkt 2018 wurden die ersten, des in 218 Segmenten unterteilten, Christophorus-Freskos symbolisch zum Kauf angeboten.

Im Sommer 2020 kam dem Inserat mit der Suche nach einem grosszügigen Paten respektive einer grosszügigen Patin für die Instandsetzung und Wiederinbetriebnahme der, aus dem Jahre 1370 stammenden, kleinen Glocke ein voller Erfolg zuteil. Nebst diesen Aktionen kam auch die grosszügige Unterstützung der zahlreichen Gönnern dem Projekt zu Gute. Diese Beiträge und die drei oben erwähnten Aktionen haben den stolzen Betrag von rund 150'000 Franken gebracht.

Die gesamten Baukosten gemäss revidiertem Kostenvoranschlag sind mit 1,25 Millionen Franken veranschlagt. Gemäss aktueller Kostenübersicht darf mit einer Abschlussrechnung in diesem Rahmen gerechnet werden.    

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