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Ergiebiger Alpsommer nach einem frostigen Start

Die Bündner Sennalpen haben mehr Käse produziert als im Vorjahr. Dabei fror im Frühsommer ein Teil des Weidegrases ab. Eine Herausforderung für die Älpler waren die Grossraubtiere.

Zufrieden mit der Ausbeute: Töni Gujan von der Fachstelle Alpwirtschaft am Landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrum Plantahof in Landquart mit Bündner Alpkäse von diesem Sommer.
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Die Eisheiligen haben ihrem Namen heuer alle Ehre gemacht: Mitte Mai sorgten sie für so tiefe Temperaturen, dass das Weidegras auf 1800 Metern über Meer abfror. Die Alpweiden waren zu diesem Zeitpunkt bereits schneefrei, so fehlte die schützende Schneedecke als Isolation. Die Weiden auf dieser Höhenlage wuchsen den ganzen Sommer nicht mehr richtig nach. «Dieses Gras fehlte den Alpen, welche viel Weide auf dieser Höhenlage haben», sagt Töni Gujan, Leiter der Fachstelle für Alpwirtschaft am Landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrum Plantahof in Landquart.

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