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Knochenkiste und Orgelton als Ausdruck der Bedrohung

Ulrich Bruppacher hat an der Corona-Ausstellung seine Installation «don’t touch me – virus inside» ausgestellt. Sie besteht aus einer Kiste voller Knochen, einer Uhr, die rückwärts läuft, und einem unbehaglichen Orgelton.

Corona-Kunst im Güterschuppen: Ein Kiste mit Knochen...
DENISE AEPLI

Schon beim Eingang der Ausstellung «coronakunstglarus» hat man diesen hohen Ton gehört, bei dem man erschauert und ein Unbehagen spürt. Folgt man dem Ton, geht das Grauen weiter. Auf einem Holzpodest steht ein Holzkasten, auf dem eine Uhr liegt. Im Uhrgehäuse ist Schmutz zu sehen. Der Zeiger dreht sich rückwärts, schneller als ein Sekundenzeiger. Am Zeiger hängt ein kleines U-Boot. Neben der Uhr befinden sich zwei Orgelpfeifen, die einen fast schon schmerzhaften und alarmierenden, Ton von sich geben.

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