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Wildtierübergang in Trimmis: Freiwillige ziehen positives Fazit

Die Sektion Calanda des Bündner kantonalen Patentjäger-Verbandes hat das erste Jahr ihrer Freiwilligenarbeit auf der Wildtierbrücke in Trimmis abgeschlossen. Ziel der Arbeit ist eine positive Bepflanzung der Brücke.

Südostschweiz
Mittwoch, 28. Oktober 2020, 13:15 Uhr Gehegt und gepflegt
Seit bereits einem Jahr wird der Wildtierübergang bei Trimmis bepflanzt.
PRESSEBILD

Vor gut einem Jahr hat das Bundesamt für Strassen der Sektion Calanda den Auftrag zur Pflege des Wildtierübergangs bei Trimmis übergeben. Auf diese Wiese sollte die Entwicklung der Pflanzen auf dem Übergang in die gewünschte Richtung gelenkt werden. Nach einem Jahr fällt die erste Zwischenbilanz des Hegeeinsatzes positiv aus, wie die Sektion Calanda in einer Mitteilung schreibt. Zum Abschluss des ersten Jahres wurden die Pflanzen auf der Brücke winterfest gemacht. Das hohe Gras sei gemäht worden, damit Sträucher und Bäume genügend Licht erhalten würden.

Für eine positive Entwicklung der Pflanzen auf der Brücke sei ein langfristiger Hegeeinsatz notwendig. Der kiesige Untergrund erschwere den Pflanzen das Wachstum und sie hätten grosse Mühe, sich optimal zu entwickeln. Dadurch würden sie den Wildtieren auch nicht die notwendige Deckung bieten.

Das langfristige Ziel des Freiwilligeneinsatzes ist es, die Bepflanzung auf der Brücke so zu gestalten, damit Wildtiere, welche die Brücke überqueren, eine vertraute Umgebung vorfinden. Bereits jetzt nutzen vereinzelt Wildtiere die Passage, wie Bilder aus Fotofallen belegen. Wichtig sei zudem, dass die Brücke möglichst wenig von Menschen benutzt werde. (sot)

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