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Ein knappes Prozent der Schweizer benutzt regelmässig Rätoromanisch

Ein knappes Prozent der Schweizer benutzt regelmässig Rätoromanisch

Fast 70 Prozent der Schweizer Bevölkerung benutzt mindestens einmal pro Woche mehr als eine Sprache. Rund ein Prozent der Schweizer verwendet regelmässig Rätoromanisch.

vor 1 Monat in
Aus dem Leben
Strassenschilder im Engadin: Rund ein Prozent der Schweizer verwendet regelmässig das Rätoromanische.
SYMBOLBILD PIXABAY

Ob im Austausch mit den Angehörigen, bei der Arbeit oder beim Fernsehen und Lesen: Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Schweizer Wohnbevölkerung verwenden in der Freizeit mindestens einmal pro Woche mehr als eine Sprache. Dies geht aus den aktuellen Zahlen des Bundesamts für Statistik hervor.

32 Prozent der Schweizer verwenden hingegen nur eine Sprache; bei der letzten Erhebung im Jahr 2014 waren dies noch 36 Prozent. Somit ist festzuhalten, dass der Anteil Mehrsprachiger seit 2014 leicht gewachsen ist.

Die Anteile des Deutschen, Italienischen und Rätoromanischen als Hauptsprache(n) sind dabei zurückgegangen, während jene des Französischen und der Nichtlandessprachen angestiegen sind.

Rätoromanische Sprache im Rückgang

Ein knappes Prozent der Schweizer Bevölkerung greift regelmässig auf das Rätoromanische zurück. Als Hauptsprache geben jedoch nur 0,5 Prozent der Schweizer Rätoromanisch an. 1970 waren dies gemäss Bundesstatistik noch 0,8 Prozent.

Hier eine Aufschlüsselung, wie sich diese 68 Prozent der Schweizer Mehrsprachigen zusammensetzen:

Jugendsprache Englisch

Zudem auffallend: Englisch wird als häufigste Nichtlandessprache von 45 Prozent der Bevölkerung regelmässig gesprochen. In der Deutschschweiz sind es gemäss Statistik 46 Prozent. Das Statistikamt spricht von einer «Jugendsprache»: In der Gruppe der 15- bis 24-Jährigen wird Englisch von fast drei Vierteln mindestens einmal pro Woche gesprochen, geschrieben, gelesen oder gehört.

Die Stichprobenerhebung des BFS zu Sprache, Religion und Kultur ist Teil des eidgenössischen Volkszählungssystems. Sie wird seit 2014 in einem Fünfjahresrhythmus durchgeführt; 2019 hat sie zum zweiten Mal stattgefunden. 13'417 Personen nahmen daran teil. (reb)

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