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Und tschüss!

Uhr
FREE-PHOTOS / PIXABAY
Kristina
Schmid

Beginnt das Chaos jeden Tag von vorn, sagen wir: Herzlich Willkommen im Familienleben. Unser Alltag reiht verrückte, bunte, profane und ab und zu unfassbar perfekte Momente aneinander. Das Leben als Mama oder Papa ist eine aufregende Reise, auf die wir Euch nun mitnehmen. Ganz nach dem Motto: Unser Alltag ist ihre Kindheit.

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Noch fünf Tage und wir schreiben das Jahr 2020. 

An dieser Stelle folgt nun meistens in irgendeiner Form eine Art von Rückblick auf das vergangene Jahr. Ich werde Euch das ersparen. Ihr werdet vermutlich noch genug solcher Rückblicke im TV sehen, irgendwo lesen oder irgendwo hören. 

Und doch möchte ich kurz beim Thema bleiben. Schliesslich ist Silvester für so manche Menschen ein Grund, zu feiern. Es dürfte sogar die Mehrheit der Menschen sein, die an diesem einen Abend bis Mitternacht aufbleiben. Nur, um dann um Punkt 00:00 mit anderen Menschen darauf anstossen zu können, dass ein neues Jahr beginnt. Ich finde das unfassbar toll. Für all diese Menschen. Schliesslich gehörte auch ich einmal zu dieser Sorte Menschen.

Nur war die Zeit von Pailletten-Kleidchen und Champagner-Gläschen für mich just in dem Moment passé, als mein Name zu Mama wechselte. Letzte Silvesternacht habe ich verschlafen. Bewusst.  Schlaf war mir in diesem Moment wichtiger, als den Augenblick des Jahreswechsels nicht zu verpassen. 

Etwas hat sich aber nicht verändert, seitdem ich Mama bin: Nach wie vor mag ich keine Vorsätze.

Schrei die Kinder nicht an. Spiel öfter mit den Kindern. Vergleich Dich nicht mit anderen Müttern. Sag häufiger Ja zu Deinen Kindern. Sag mehr Nein zu allen anderen.

All das sind wundervolle Vorsätze. Keine Frage. Und doch habe ich noch nie so richtig verstanden, weshalb ein Jahr erst zu Ende gehen muss, damit ein Mensch an seinem besseren Ich arbeitet. Aber egal: Die Diskussion über Sinn und Unsinn von Vorsätzen ist wohl so alt wie Vorsätze selbst, weshalb ich Euch eine weitere Diskussion darüber ebenfalls ersparen werde. 

Allen Mamas, die Vorsätze aber gerne haben – und deshalb einen der oben genannten oder auch einen ganz anderen im kommenden Jahr umsetzen wollen, – ich sende Euch ganz viel Liebe. Es mag zwar nichts für mich sein, aber dennoch stosse ich auf Euch an. Auf all Eure Vorsätze, all Eure Träume und all Eure Wünsche. 

Auf ein gutes, neues 2020.

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