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Im Rückwärtsgang auf A2: Autotransporter wollen Kontrolle entkommen

Drei Autotransporter sind am Samstag im Rückwärtsgang rund 300 Meter über die Gotthard-Autobahn gefahren. Die Polizei fand kurze Zeit später heraus, weshalb: Sie wollten einer Kontrolle entkommen, da ihre Fahrzeuge technische Mängel aufwiesen.

Agentur
sda
Montag, 17. Februar 2020, 15:51 Uhr Erstfeld UR
Den Rückwärtsgang eingelegt: Drei Autotransporter wollten einer Kontrolle entkommen.
Den Rückwärtsgang eingelegt: Drei Autotransporter wollten einer Kontrolle entkommen.
Urner Kantonspolizei

Die Kantonspolizei Uri erhielt gegen 18 Uhr Hinweise aus der Bevölkerung, dass auf der A2 im Bereich der Gotthard-Raststätte drei Autotransporter rückwärts fahren würden, wie sie am Montag mitteilte. Die ausgerückte Polizeipatrouille konnte die gemeldeten Autotransporter parkiert auf der Raststätte antreffen und identifizieren.

Mutmasslich seien die drei Fahrzeuge rund 300 Meter rückwärts gefahren, als sie die Ableitung für den Schwerverkehr in das Schwerverkehrszentrum erkannten und so einer Kontrolle entkommen wollten, teilte die Polizei mit.

Die drei Schwerfahrzeuge wurden dann aber doch überprüft und mussten wegen technischer Mängel stillgelegt werden. Die Fahrzeuge befänden sich zurzeit in Reparatur und dürften erst wieder weiterfahren, wenn sie den Vorschriften entsprechen würden und die Betriebssicherheit wieder hergestellt sei, schreibt die Polizei.

Die Fahrer werden wegen Rückwärtsfahrens auf der Autobahn, Übertretungen von Arbeits- und Ruhezeitvorschriften, technischen Mängeln sowie dem Führen von Fahrzeugen mit Umweltbelastungen zur Anzeige gebracht. Sie mussten je eine Bussenkaution in Höhe von mehreren tausend Franken hinterlegen.

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