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Russischer Ölkonzern Rosneft zieht sich aus Venezuela zurück

Der grösste russische Ölkonzern Rosneft zieht sich aus Venezuela zurück. Das teilte das Unternehmen am Samstagabend in Moskau mit. Die Tochterfirma in dem südamerikanischen Land soll demnach verkauft und alle Geschäfte eingestellt werden.

Agentur
sda
Samstag, 28. März 2020, 20:05 Uhr Moskau
Dder russische Ölkonzern Rosneft war bislang einer der letzten und grössten ausländischen Investoren in Venezuela. (Archivbild)
Dder russische Ölkonzern Rosneft war bislang einer der letzten und grössten ausländischen Investoren in Venezuela. (Archivbild)
KEYSTONE/EPA/STRINGER

Gründe für diese Entscheidung wurden zunächst nicht genannt. Russland als Verbündeter des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro will aber weiter in dem Land aktiv bleiben. Nach Angaben der Regierung in Moskau wird statt Rosneft ein nicht näher genanntes Staatsunternehmen neuer Eigentümer an dem Unternehmen, wie die russische Staatsagentur Tass meldete.

Rosneft war bislang einer der letzten und grössten ausländischen Investoren in Venezuela. Dessen Handelstochter mit Sitz in Genf wurde zuletzt von den USA mit Sanktionen belegt. Zwar soll Venezuela über die grössten Erdölreserven der Welt verfügen, aber der Staatskonzern PDVSA wurde über Jahrzehnte heruntergewirtschaftet und die Fördermenge ist stark zurückgegangen.

Rosneft hielt Anteile an fünf Öl- und Erdgasfeldern, gewährte PDVSA Milliarden schwere Kredite und war der Hauptabnehmer für venezolanisches Erdöl. Zudem importierte der russische Konzern Benzin nach Venezuela. Der Kreml hatte zuletzt nach neuen US-Sanktionen betont, Venezuela weiter zu unterstützen.

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Ich finde die SDA leider schon lange keinen Qualitätsjournalismus mehr. SDA behauptet, Venezuela habe die Wirtschaft heruntergewirtschaftet, beleuchtet aber nicht die Hintergründe, dass Venezuela enorm viel für die Armen getan hat, während die USA dieses Land terrorisieren und CIA-unterwandern, ebendiese USA, die Arme produzieren und ausgrenzen im eigenen Land und so viele Gefängnisinsassen haben wie kein anderes Land der Welt und von furchteinflössenden Figuren regiert werden, die weltweit Waffen präsentieren.