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Wann beginnt der Herbst?

Wann beginnt der Herbst?

Am 1. September wird wieder klar: Jahreszeitenbeginn ist nicht gleich Jahreszeitenbeginn. Jahresabschnitte können aus der astronomischen und meteorologischen Sicht betrachtet werden.

Südostschweiz
vor 1 Monat in
Aus dem Leben
Bald wird es beim Fürstenwald in Chur wieder so herbstlich aussehen.
OLIVIA ITEM-AEBLI

von Hannah Hitz

Die Blätter verfärben sich, immer mehr Maronis werden verkauft und die Pilzsaison ist gestartet. Das alles deutet auf den Anfang der goldenen Jahreszeit hin. Meteorologisch und klimatologisch gesehen, beginnt der Herbst immer am ersten Tag des Monats, in dem die Tagundnachtgleiche liegt. Das ist am ersten September. Mit dieser Definition haben alle vier Jahreszeiten dieselbe Länge – drei Monate. Der Vorteil dabei: Eine einheitliche Klima- und Wetteraufzeichnung ist möglich. 

Der kalendarische beziehungsweise astronomische Herbstbeginn hingegen richtet sich nach dem Stand der Sonne. Der Herbst beginnt immer an einem bestimmten Datum – am 22. oder 23. September. Dieses Jahr ist der kalendarische Herbstbeginn in der Schweiz und auf der gesamten Nordhalbkugel am 22. September. Genauer gesagt um 21.20 Uhr mitteleuropäische Zeit (MESZ). 

Die Grafik zeigt, wie die Sonne bei ihrer scheinbaren Jahresbewegung auf der Ekliptik den Himmelsäquator überschreitet.
WIKIPEDIA / USER S.FONSI

Was ist die Tagundnachtgleiche?
Zwei Mal im Jahr kommt es vor, dass der lichte Tag und die Nacht ungefähr gleich lang sind. Diese Kalendertage werden als Tagundnachtgleiche (Äquinoktium) bezeichnet. An diesen Tagen geht die Sonne überall fast genau im Osten auf und im Westen unter. Der Frühling beginnt dort, wo die Sonne über den Äquator auf die Südhalbkugel wandert. Bei uns beginnt dann der Herbst. Nach einem halben Jahr geschieht das Ganze erneut, wir haben Frühling und im Süden ist es Herbst.

Was sagen die Churerinnen und Churer zum Ende des Sommers?

Jasmin Schnider von Radio Südostschweiz hat die Menschen auf den Churer Strassen gefragt, wie ihr Sommer war. Von Dankbarkeit über den Regen bis Frustration war alles dabei. «Man ist das, was man aus dem Wetter macht», sagte eine Passantin. Hört den gesamten Radiobeitrag hier. (hai)

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