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Bündnerfleisch im Höhenflug

Es ist ein noch nie gesehenes Experiment: Vier Bündnerfleisch-Hersteller wollen ihr Produkt auf 40'000 über Meer trocknen lassen. Dafür ist am Sonntagmorgen ein Stück Trockenfleisch mit einem Ballon in die Stratosphäre geschickt worden.

Südostschweiz
Sonntag, 13. September 2020, 20:21 Uhr Experiment in der Stratosphäre

In Parpan ist am Sonntagmorgen ein Ballon in den Himmel gestartet. Der ungewöhnliche Passagier: Bündnerfleisch. Die Werbeaktion ist ein Experiment der vier Bündnerfleisch-Hersteller Jörg Brügger, Fredy Gurtner, Ludwig Hatecke und Anselm Sialm. In Zusammenarbeit mit der Marke Graubünden wollen sie herausfinden, ob sich Bündnerfleisch auch in der Stratosphäre - also auf etwa 40'000 Meter über Meer - trocknen lässt und die ungewöhnliche Atmosphäre das Fleisch veredelt. Traditionellerweise wird Bündnerfleisch seit über 100 Jahren bei mindestens 800 Meter über Meer während Monaten höhengetrocknet, wie es in einer Mitteilung der Verantwortlichen heisst.

Gestartet ist der Ballon um etwa 10 Uhr mit Hilfe von Helium. Es ist leichter als Luft und verschafft dem Ballon so Auftrieb. Wie es heisst, wird der Umgebungsdruck während des Aufstiegs immer geringer und das Helium dehnt sich aus, bis der Ballon platzt.

Am frühen Sonntagnachmittag war es dann auch soweit. Das Fleisch landete per Fallschirm wieder auf den Boden und wird geborgen.

Wer den Start des Ballons mit ungewöhnlichem Passagier verpasst hat, kann ihn hier im Livestream nachschauen:

 

 

(so)

 

 

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