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Russland testet Luftabwehr wegen Militärmanöver im Schwarzen Meer

Russland testet Luftabwehr wegen Militärmanöver im Schwarzen Meer

Russland hat angesichts des See-Manövers der Ukraine, der USA und anderer Nato-Staaten im Schwarzen Meer auf der Halbinsel Krim die Bereitschaft seiner Luftabwehr überprüft.

Agentur
sda
vor 3 Monaten in
Politik
Soldaten und Matrosen der Übung «Sea Breeze 2021» (SB21) nehmen an der Eröffnungszeremonie teil. Angesichts des Militärmanövers im Schwarzen Meer, an dem die Ukraine, die USA und knapp 30 weitere Länder teilnehmen, hat Russland auf der Halbinsel Krim…
Soldaten und Matrosen der Übung «Sea Breeze 2021» (SB21) nehmen an der Eröffnungszeremonie teil. Angesichts des Militärmanövers im Schwarzen Meer, an dem die Ukraine, die USA und knapp 30 weitere Länder teilnehmen, hat Russland auf der Halbinsel Krim…
Keystone/Ukrinform/-

Piloten von Einheiten der Schwarzmeerflotte und der Luftstreitkräfte hätten an der Übung teilgenommen, an der 20 Kampfjets und Hubschrauber beteiligt waren, wie der Pressedienst des südlichen Wehrbereichs am Dienstag mitteilte. Getestet worden sei dabei auch die Bereitschaft der Divisionen der Luftabwehr vom Typ S-400 und des Flugabwehrraketensystems Panzir.

Im Nordwesten des Schwarzen Meeres begann am Montag das zweiwöchige Manöver «Sea Breeze» (Meeresbrise), das Moskau als Sicherheitsrisiko sieht. Russland hatte die USA zum Verzicht auf die Übung aufgerufen. Beteiligt sind Soldaten und Matrosen aus der Ukraine, den USA und weiteren etwa 30 Ländern.

Der Test der russischen Luftabwehr auf der 2014 von Moskau annektierten Krim sollte einmal mehr die Gefechtsbereitschaft unter Beweis stellen. Die Ukraine, die die Rückgabe der Halbinsel fordert, beklagt, dass Russland das Gebiet in eine Festung verwandelt habe.

In der vergangenen Woche hatte die in Sewastopol stationierte russische Schwarzmeerflotte nach eigenen Angaben ein britisches Kriegsschiff, das in die Nähe der Krim gekommen war, mit Warnschüssen und Bombenabwürfen zum Kurswechsel gezwungen. Russland hatte das Manöver als Provokation bezeichnet und vor den Gefahren eines solchen Vorgehens gewarnt.

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