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Weitere EM-Medaille für die Schweizer Zeitfahrer

Neuerliche Top-Vorstellung der Schweizer Zeitfahrer: Das Swiss-Cycling-Sextett gewinnt an der Strassen-EM in Plouay im Mixedstaffel-Teamzeitfahren die Silbermedaille.

Agentur
sda
Freitag, 28. August 2020, 18:00 Uhr Rad
Kathrin Stirnemann, Marlen Reusser und Elise Chabbey (von links nach rechts) zeigten eine starke Leistung
Kathrin Stirnemann, Marlen Reusser und Elise Chabbey (von links nach rechts) zeigten eine starke Leistung
KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

Stefan Bissegger, Robin Froidevaux, Claudio Imhof, Marlen Reusser, Elise Chabbey und Kathrin Stirnemann, die nach drei Vierteln des Wettkampfs noch knapp in Führung lagen, mussten sich einzig Deutschland um 25 Sekunden geschlagen geben. Bronze ging an Italien. Zu absolvieren waren in der Bretagne 54,4 km, wobei zuerst die halbe Distanz durch die drei Männer zurückgelegt werden musste, danach war das Frauen-Trio an der Reihe.

«Wir sind alle super zufrieden und haben unser Bestes gegeben. Leider hatten wir Pech mit dem Wetter. Wir sind in der ersten Serie gestartet, die Deutschen erst in der zweiten. Bei uns war nach einem Platzregen alles ganz nass. Später war die Strasse dann wieder trocken. Da ist dann schade, wenn man nur um 25 Sekunden geschlagen wird», bilanzierte Neo-Profi Bissegger.

Ein Makel war ebenfalls, dass sich nur sechs Nationen am Mixedstaffel-Teamzeitfahren beteiligten. Unter anderem verzichtete die Niederlande auf die Titelverteidigung in diesem Wettkampf, der an kontinentalen Titelkämpfen erst zum zweiten Mal auf dem Programm stand.

Die Schweizer Delegation hatte bereits zum EM-Auftakt am Montag in der Sparte Zeitfahren brilliert. Stefan Küng bei den Männern mit der Gold-, Stefan Bissegger in der U23-Kategorie mit der Silber- und Marlen Reusser mit der Bronzemedaille hatten der Schweiz im Westen Frankreichs einen kompletten Medaillensatz beschert. Küng musste auf den Start am Freitag verzichten, da er ab Samstag bei der Tour de France im Einsatz steht.

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