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Desplanches sucht neue Herausforderung in Martigues

Desplanches sucht neue Herausforderung in Martigues

Jérémy Desplanches wechselt von Nizza zu Martigues. Der 27-jährige Genfer will beim renommierten Trainer Philippe Lucas neue Reize setzen und sich weiterentwickeln.

Agentur
sda
08.09.21 - 11:55 Uhr
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Jeremy Desplanches hat sich mit dem Gewinn der Bronzemedaille von Tokio einen Traum erfüllt. Nun will er sich in einem neuen Klub neu beweisen
Jeremy Desplanches hat sich mit dem Gewinn der Bronzemedaille von Tokio einen Traum erfüllt. Nun will er sich in einem neuen Klub neu beweisen
KEYSTONE/EPA/PATRICK B. KRAEMER

Jérémy Desplanches hat sich gut einen Monat nach dem Gewinn der Bronzemedaille über 200 m Lagen an den Olympischen Spielen von Tokio für einen Klubwechsel entschieden. Der Genfer verlässt Nizza und schliesst sich stattdessen dem renommierten Trainer Philippe Lucas in Martigues an.

Die Nachricht dieses Klubwechsels überrascht, hat sich doch der 27-Jährige seit seinem Wechsel 2014 zu Olympic Nice Natation neben der starken Konkurrenz und unter der Führung von Trainer Fabrice Pellerin konstant weiterentwickelt und grosse Erfolge gefeiert wie den Europameistertitel vor drei Jahren in Glasgow, die WM-Silbermedaille 2019 in Gwangju und eben zuletzt die Bronzemedaille in Tokio.

«Es ist Zeit, ein neues Kapitel in meiner Karriere aufzuschlagen», lässt sich Desplanches in einer Mitteilung zitieren. «Fabrice Pellerin hat mir geholfen, meinen Traum einer Olympiamedaille zu verwirklichen. Das werde ich nie vergessen.»

Nun wird Desplanches seine Zelte Anfang Oktober zusammen mit seiner Freundin Charlotte Bonnet gut 200 Kilometer weiter westlich aufschlagen. Die Topschwimmerin schliesst sich ebenfalls der Gruppe von Philippe Lucas an. «Ich versuche mich jeden Tag zu verbessern, und dieser Klubwechsel ist für mich eine grosse Herausforderung», sagte Desplanches gegenüber Keystone-SDA.

Er hat sich bereits mit dem neuen Trainer ausgetauscht und hat einen sehr guten Eindruck erhalten. «Er ist ein super Trainer, ein Schwimmverrückter. Er hatte meinen Schwimmstil bereits analysiert und mir aufgezeigt, was ich wie verbessern könnte», schwärmte der Genfer. «Seine Sichtweise hat in mir grosse Lust ausgelöst, wieder ins Becken zu steigen.»

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