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Snowboard-Weltcup mit Galmarini und aufwändigem Schutzkonzept

Snowboard-Weltcup mit Galmarini und aufwändigem Schutzkonzept

Am kommenden Samstag carven die Alpin Snowboarder wieder um FIS Weltcup-Punkte auf Motta Naluns. Der Anlass findet in diesem Jahr zwar ohne Zuschauer, dafür aber mit Lokalmatador Nevin Galmarini statt.

vor 1 Monat in
Wintersport

Bereits zum vierten Mal ist Scuol Austragungsort des FIS Snowboard Alpin Weltcups. Die Rennen am 9. Januar finden wie gewohnt am Ftaner Hang im Skigebiet Motta Naluns statt. «Es ist aber auch das Einzige, was in diesem Jahr gleichgeblieben ist», sagt der OK-Präsident Jürgen Walch in einer Mitteilung. Er erklärt das Prinzip des Schutzkonzepts: «Das Renngelände ist in drei verschiedene Zonen eingeteilt: eine rote Zone für die Athleten und Funktionäre, eine blaue Zone für die Voluntaris und eine gelbe Zone für die Medienschaffenden. Die einzelnen Zonen kommen nicht miteinander in Kontakt.»

Zudem könne man die Kontakte mit der «Mindful-App» zurückverfolgen. Athleten müssen zudem einen negativen PCR-Test vorweisen können, der nicht älter als 72 Stunden alt sei. Nach dem Event werden die Sportler gemäss Konzept für die Weiterreise zum nächsten Weltcup in Bad Gastein (AT) wieder getestet, wie Walch ausführt. Die Tests finden in enger Zusammenarbeit mit dem Ospidal Scuol statt. Eine Herausforderung, auf welche man aber dank des Massentests von Mitte Dezember gut vorbereitet sei, so die Organisatoren.

Der Heimweltcup von Nevin Galmarini

Einer der bislang 105 angemeldeten Athletinnen und Athleten aus 20 Nationen ist auch der Scuoler Nevin Galmarini. Erst Mitte Dezember gab der 34-Jährige nach langer Verletzungspause sein Comeback im italienischen Carezza. Während 22 Monaten konnte er keinen Ernstkampf bestreiten. Mit Dario Caviezel, Ladina Jenny und Julie Zogg sind weitere Südostschweizer Athletinnen und Athleten am Start.

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