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Airbnb schliesst Tourismusabgaben-Vereinbarung mit Freiburg ab

Der Übernachtungsvermittler Airbnb zieht ab dem 1. Februar 2020 bei Buchungen im Kanton Freiburg auch gleich die Tourismusabgaben pro Übernachtung und pro Person ein. Das hat der Online-Übernachtungsvermittler mit dem Freiburger Tourismusverband vereinbart.

Agentur
sda
Mittwoch, 15. Januar 2020, 13:31 Uhr Freiburg
Airbnb einigt sich mit Kanton Freiburg auf Abgabe. (Archivbild)
Airbnb einigt sich mit Kanton Freiburg auf Abgabe. (Archivbild)
KEYSTONE/AP/ERIC RISBERG

Damit habe Airbnb den siebten solchen Vertrag in der Schweiz abgeschlossen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. In der Schweiz hat Airbnb neben Freiburg bereits ähnliche Vereinbarungen in Luzern, Schaffhausen, Zürich, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Zug.

Die Tourismusabgaben betragen zwei bis drei Franken pro Nacht und pro Person. Wie hoch die Einnahmen aus der Abgabe insgesamt sein werden, sei jedoch schwierig zu prognostizieren, sagte der Direktor des Freiburger Tourismusverbands, Pierre-Alain Morard, zur Nachrichtenagentur AWP. Er rechne aber «schon mit einigen Zehntausenden Übernachtungen pro Jahr».

Erfolg in Basel-Stadt

Dass es bei den Vereinbarungen durchaus um viel Geld gehen kann, zeigt eine Mitteilung des Kantons Basel-Stadt vom Dezember 2019. Dieser hat nämlich im ersten Jahr seiner Vereinbarung mit der Buchungsplattform Airbnb rund 435'000 Franken an Gasttaxen eingenommen. Das Basler Amt für Wirtschaft und Arbeit (Awa) wertete dies als Erfolg.

Andernorts stiess Airbnb in der Schweiz aber auch schon auf Widerstand. Erst im August hatte beispielsweise die Luzerner Mieter-Lobby den Übernachtungsvermittler öffentlich kritisiert. Die beiden lokalen SP-Politiker David Roth und Cyrill Studer Korevaar hatten damals an einer Pressekonferenz die «Aushebelung des Mietrechts» durch Anbieter wie Airbnb kritisiert.

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