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Arbeitslosigkeit in Graubünden stark gestiegen

Arbeitslosigkeit in Graubünden stark gestiegen

Im April sind in Graubünden deutlich mehr Menschen ohne Arbeit gewesen als noch im Vormonat. Bei der Kurzarbeit sieht es hingegen besser aus.

Südostschweiz
vor 1 Monat in
Wirtschaft
RAV Graubuenden Arbeitslosigkeit Arbeit
Während gesamtschweizerisch die Arbeitslosenzahlen sanken, sind sie in Graubünden stark gestiegen.
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Wie das Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit Graubünden (Kiga) mitteilt, ist die Arbeitslosigkeit im April stark gestiegen. So verzeichnete der Kanton Graubünden in dem Monat 2630 Arbeitslose, was einer Arbeitslosenquote von 2,4 Prozent entspricht. Im Vormonat waren es noch 1998 Arbeitslose. Dies sei im Wesentlichen auf das Ende der Wintersaison zurückzuführen, schreibt das Kiga. 

Von den 2630 Arbeitslosen waren 1221 Frauen und 1409 Männer. Die höchsten Arbeitslosenzahlen verzeichneten das Gastgewerbe (1'240), das Baugewerbe (228), der Verkehr und Transport (183), der Detailhandel (152), das Gesundheits- und Sozialwesen (110) sowie Freiberufliche, technische und wissenschaftliche Dienstleistungen. Im April wurden ausserdem 165 Langzeitarbeitslose gezählt. Gegenüber dem Vormonat mit 131 Langzeitarbeitslosen ist auch diese Zahl stark angestiegen.

Gesamtschweizerisch ist die Zahl der Arbeitslosen gesunken. Waren es im März noch 157'968 Personen, waren im April nur noch 151'233 Personen ohne Arbeit.

Weniger Kurzarbeit

Im Monat April wurde an 1650 Betriebe Kurzarbeitsentschädigung ausgerichtet. Gegenüber dem Vormonat mit 1949 Betrieben ist die Anzahl gesunken. Diese Zahl lasse aber keinen exakten Rückschluss auf die effektiv kurzarbeitenden Unternehmen zu, da diese ab der jeweiligen Abrechnungsperiode gerechnet drei Monate Zeit hätten, ihren Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung bei verschiedenen Arbeitslosenkassen geltend zu machen, so das Kiga. (mas)

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