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Proteste in Venedig am Rande der G20-Ministerrunde

Proteste in Venedig am Rande der G20-Ministerrunde

Am Rande des G20-Finanzministertreffens in Venedig sind am Samstag knapp 1000 Menschen zu einer Protestkundgebung zusammengekommen. Ein massives Polizeiaufgebot hinderte sie daran, zum G20-Tagungsbereich vorzudringen.

Agentur
sda
vor 3 Monaten in
Politik
Demonstranten gegen den G20-Gipfel der Wirtschafts- und Finanzminister und italienische Polizisten stehen sich gegenüber. Foto: Luca Bruno/AP/dpa
Demonstranten gegen den G20-Gipfel der Wirtschafts- und Finanzminister und italienische Polizisten stehen sich gegenüber. Foto: Luca Bruno/AP/dpa
Keystone/AP/Luca Bruno

Laut Nachrichtenagentur Ansa ging die Polizei gegen die Demonstranten vor, nachdem diese Flaschen, Rauchbomben und Feuerwerkskörper geworfen hätten.

Zu der Demonstration hatte die Bewegung «No Grandi Navi» («Keine grossen Schiffe») aufgerufen, die sich gegen den Kreuzfahrttourismus in der Weltkulturerbestadt wendet. Die Riesenschiffe zerstören nach Ansicht von Kritikern die Lagune, beschädigen die Fundamente der Stadt und verschmutzen die Luft. Nach einer langen Corona-Zwangspause hatte im Juni erstmals wieder ein Kreuzfahrtschiff Venedig angesteuert.

Die G-20-Finanzminister grosser Industrie- und Handelsstaaten hatten sich bei ihrem Treffen darauf verständig, weltweit Steueroasen auszutrocknen und von grossen digitalen Unternehmen mehr Steuern zu verlangen. Italien hat derzeit den Vorsitz der G20 inne.

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