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Engadin Skimarathon ist abgesagt

Das Coronavirus hat am Donnerstag Graubünden erreicht. Als Folge hat die Regierung vorerst bis und mit 8. März 2020 alle Grossanlässe in Teilen des Kantons abgesagt. Betroffen sind in erster Linie der Engadin Skimarathon und alle Veranstaltungen im Umfeld des Anlasses.

Südostschweiz
Donnerstag, 27. Februar 2020, 16:06 Uhr Präventionsmassnahme
Der Engadin Skimarathon fällt dem Coronavirus zum Opfer.
KEYSTONE

Nun ist es Tatsache: Der Engadin Skimarathon fällt dem Coronavirus, das am Donnerstag mit den ersten beiden bestätigten Fällen auch den Kanton Graubünden erreicht hat, zum Opfer.

Wie die Bündner Regierung am Donnerstagnachmittag in einer Pressekonferenz mitteilte, sind alle Grossanlässe in den Regionen Maloja, Bernina, Engiadina Bassa/Val Müstair und Moesa vorerst bis und mit 8. März 2020 abgesagt. Betroffen sind unter anderem auch der Engadin Skimarathon vom 8. März sowie alle Veranstaltungen im Umfeld des Anlasses. 

18'000 enttäuschte Sportler

Namentlich sind dies neben dem Engadin Skimarathon der Halbmarathon, der Frauenlauf, der Jugendsprint sowie der Nachtlauf. An den fünf Rennen in der Marathonwoche wurden rund 18'000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet. Der Engadin Skimarathon ist der grösste Breitensportanlass der Schweiz.

Der Kanton habe die Massnahme ergriffen, «um eine Übertragung des Virus auf weitere Personen zu verhindern», wird Regierungsrat Peter Peyer in der Mitteilung zitiert.

Seitens Engadin Skimarathon zeigte man sich gefasst. «Wir sind natürlich enttäuscht, dass wir die fünf Anlässe nicht durchführen können», sagt Mediensprecher Christian Gartmann gegenüber Radio Südostschweiz. Der Entscheid sei aber nicht überraschend gekommen. Man sei in den vergangenen Tagen in intensivem Austausch mit den Behörden gewesen. 

Immerhin: Gartmann tönte an, dass die Angemeldeten die bereits bezahlten Startgelder zumindest teilweise wieder zurückerstattet erhalten werden. (krt)

Skimarathon-Sprecher Christian Gartmann im Interview

Radio Südostschweiz, 27.02.2020.

Alles Weitere von der Coronavirus-Pressekonferenz des Kantons 

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