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Japans Zentralbank hält an lockerer Geldpolitik unverändert fest

Japans Wirtschaft wird laut der japanischen Zentralbank in diesem Fiskaljahr wegen der Coronavirus-Pandemie schrumpfen. Wie die Bank von Japan (BoJ) am Mittwoch bekanntgab, dürfte die Volkswirtschaft in dem bis März 2021 laufenden Fiskaljahr um 4,7 Prozent schrumpfen.

Agentur
sda
Mittwoch, 15. Juli 2020, 05:45 Uhr Tokio
Japans Notenbank hat am Mittwoch in Tokio bekanntgegeben, ihre lockere Geldpolitik wegen der Coronavirus-Pandemie zunächst weiter beizubehalten. (Symbolbild)
Japans Notenbank hat am Mittwoch in Tokio bekanntgegeben, ihre lockere Geldpolitik wegen der Coronavirus-Pandemie zunächst weiter beizubehalten. (Symbolbild)
KEYSTONE/EPA/KIMIMASA MAYAMA

Angesichts dieser ernsten Situation entschied die Zentralbank, an ihrem Kurs einer extrem gelockerten Geldpolitik unverändert festzuhalten. Japanische Geschäftsbanken können sich mit der Entscheidung der BoJ weiter so gut wie kostenlos Geld bei der Notenbank besorgen. Kredite für Investitionen der Wirtschaft und für Verbraucher sollen weiterhin billig bleiben.

Ökonomen hatten erwartet, dass Japans Notenbank an ihrem geldpolitischen Kurs festhalten und vorerst keine weiteren Stimulierungsmassnahmen zur Stützung der Wirtschaft ergreifen wird. Die BoJ hatte in der Coronavirus-Krise erst kürzlich ihre Hilfen für die Unternehmen des Landes aufgestockt, nachdem die Nummer Drei der Weltwirtschaft in eine Rezession gerutscht war. Die Wirtschaft des Landes sei wegen der Coronavirus-Pandemie in einer «extrem ernsten Situation», hiess es.

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